Launch zum neuen Jahr: We are Family startet als Agentur für junge Zielgruppen und Familien durch

Das neue Jahr brachte viele Veränderungen mit sich. Nach der Gründung des globalen Netzwerks “We are Family“ im letzten Jahr wurde nun die gleichnamige Agentur „We are Family“ gegründet. Was ist der Hintergrund?


Rebecca Duden: Der Grund, das Netzwerk We are Family ins Leben zu rufen, war vor allem der Wunsch nach Internationalisierung. Wir haben im Austausch mit Spezialagenturen aus anderen Ländern gemerkt, dass diese ähnliche Needs haben wie wir: Bisher konnten wir Kunden, die international tätig waren, nur für unseren Markt gut betreuen, wollten das aber gerne länderübergreifend tun. Dafür fehlte ein entsprechendes Netzwerk und wir fanden die Idee so gut, dass wir dieses einfach selbst gegründet haben. 

Weil wir schon die Initiatoren des We are Family Netzwerks waren, entstand die Idee, We are Family als eigene Agentur für den deutschsprachigen Raum zu gründen. Wir sehen uns als ganzheitliche Agentur für die Kommunikation mit der jungen Zielgruppe und in der Ansprache von Familien. Bei uns findet ein hoher Austausch auf Konzeptebene, in der Realisation und hinsichtlich einzelner Produktbereiche statt, sodass wir unseren Kunden das bestmögliche Konzept präsentieren können. Dabei können wir erst mal völlig losgelöst von der Realisation und über alle Kanäle hinweg denken. Wir haben ein interdisziplinäres Team zusammengestellt, welches agil und aus allen Fachbereichen denkend auf den Kunden zugeschnittene Lösungen anbieten kann. Durch die Zusammenarbeit mit der Agentur Full Moon können wir in Peaks oder Sonderdisziplinen schnell und direkt auf vorhandene Ressourcen zugreifen. Unser bewährtes „one face to the customer“-Prinzip wird auch in Zukunft eines der Grundprinzipien der We are Family in der Arbeit mit dem Kunden sein. Unsere Kunden bekommen mit uns also eine Spezialagentur, die in der Lage ist, crossmediale Konzepte zu entwickeln, sie aus einer Hand anzubieten und das nicht mehr nur für den DACH-Markt, sondern auf Wunsch auch international.

Auf Basis unseres interdisziplinären Teams, dem vielfältigen Kundenspektrum und unserem breiten Portfolio haben wir auch unser Corporate Design erarbeitet. Wir sind bunt – ohne kindisch zu sein.

Was zeichnet die Kommunikation mit der jungen Zielgruppe und Familien aus?

 

Rebecca Duden: Unser Herangehen ist das einer jeden anderen Agentur auch – wir analysieren für unseren Kunden Marke, Zielgruppe und Wettbewerb – und geben daraus ableitend Handlungsempfehlungen. Wir verfügen über rund 20 Jahre Erfahrung in der Kommunikation mit der jungen Zielgruppe und Familien und bewegen uns fortwährend in den zielgruppenrelevanten Themenfeldern wie Spielware, Entertainment, Gesundheit und Freizeit. 

Neben der Erfahrung, die das alles mit sich bringt, verfügen wir über eigene Studien und arbeiten direkt mit unserer Zielgruppe in unseren Konzepten zusammen. Wir sind also sehr aktuell im Trendwissen und müssen das auch sein. Denn unsere Zielgruppe wandelt sich in ihrem Verhalten extrem schnell und ist in Bezug auf die an sie gerichtete Kommunikation wählerisch. Wir holen unsere Kunden immer dort ab, wo sie stehen. So haben wir Kunden, denen wir die Zielgruppe erst einmal ganz grundsätzlich näherbringen müssen. Hier geht es meistens darum darzulegen, dass es bspw. „das Kind“ oder „den Jugendlichen“ nicht gibt. Wir clustern hier noch mal in Unterzielgruppen und Archetypen. Aber auch für in der Zielgruppe erfahrene Kunden haben wir Antworten. Hier müssen wir in Bezug auf die Zielgruppe nicht mehr viel erklären – sind dafür aber gefragt, wenn es um die passende Lösung und unser aktuelles Trendwissen geht. Übliche Fragestellungen an uns sind: Wie tickt die Familie von heute wirklich? Wie steigere ich meine Reichweite oder den Abverkauf meiner Produkte für die junge Zielgruppe? Wie kann ich nachhaltig bildungsrelevante Themen kommunizieren? Wie bekomme ich mehr Auszubildende oder Studierende? Das sind Fragen, auf die wir Antworten haben. Unsere Antwort inkludiert dann auch digitale und interaktive VR/AR Installationen im Live-Bereich, TikTok als den fast schon verpflichtend zu bespielenden Social-Media-Kanal oder Mom-, Dad- und Kids-Influencer in der PR. Und da finden sich für alle Budgets smarte Lösungen. 

Marketing muss gerade bei der Zielgruppe Kinder und Jugendliche auch von einer werteorientierten Seite betrachtet werden. Braucht man als Agentur einen moralischen Kompass, um sich an die junge Zielgruppe zu richten?

 

Rebecca Duden: Wir haben bewusst Produkte und damit Kunden ausgeschlossen, hinter denen wir als Agentur nicht stehen können. Grundsätzlich muss Kommunikation, die sich an die junge Zielgruppe richtet, mit mehr Fingerspitzengefühl gemacht werden. Wir schauen uns daher genau an, was das für Produkte sind, mit denen der Kunde an uns herantritt, und welchen Mehrwert sie haben. Kunden wissen auch, dass wir keine unethischen Botschaften senden, denn unser Image bringt das mit sich. Deswegen haben wir auch ein ganz bestimmtes Kundenklientel, in welchem wir uns aber auch wohl und zu Hause fühlen. Wir bewegen uns immer auf einem rechtlich sicheren Terrain und achten darauf, keine unethischen oder sexistischen Botschaften an die junge Zielgruppe zu senden.

Die Familie von heute ist viel heterogener und diverser als früher. Macht das in Hinsicht auf die Marketing-Ansprache einen Unterschied?


Rebecca Duden: Auf jeden Fall! Wir beraten auch hier unsere Kunden, mutiger zu sein. Insbesondere in der digitalen Kommunikation kann einfach und gut auf die vorhandene Diversifikation und Heterogenität von Familien eingegangen werden. Warum nicht auch mal bewusst mit zwei Mamas oder zwei Papas auftreten? Wo und an welcher Stelle ist es notwendig, auf Single-Mütter und / oder -Väter einzugehen? Dazu haben wir mit fortschrittlichen Kunden offene Dialoge, weil das einfach ein wichtiges Thema ist. Es fühlt sich nicht jede Familie mit der 0815-Ansprache mitgemeint, und das muss in diesem Kontext mitschwingen.

Was ist der Kunden-Benefit aus dem internationalen Netzwerk und wieso reicht es heute nicht mehr, nur auf das eigene Land zu schauen, sondern global die Augen auf zu haben?

 

Rebecca Duden: Es gibt zwei Arten von Kunden, die mit uns arbeiten. Der eine will Projekte im deutschsprachigen Markt realisieren, und dem ist es in erster Linie wichtig, dass wir maximal kreativ und top in der Umsetzung sind. Für ihn haben wir mit dem We are Family-Netzwerk trotzdem einen Mehrwert, nämlich dass wir einen Überblick über die internationalen Marketing-Maßnahmen haben und so auch Märkte im Blick behalten, die fortschrittlicher sind als unserer, zum Beispiel in Bezug auf die App TikTok. Wir haben außerdem in den USA eine Agentur, die auf Virtual Reality spezialisiert ist, weil sie ausschließlich Jugendkommunikation macht. Und wir hatten vorher kein Market-Research im Portfolio, aber mit Maurice aus London und seiner Agentur können wir das jetzt umsetzen. Unsere Partneragenturen bieten andere Formate und andere Maßnahmen an und wir können uns darüber mit ihnen beraten. So haben wir einen echten Knowledge-Uplift, durch den wir verstärkt crossmedial arbeiten können. Durch internationale Cases in einer anderen Bandbreite lernen wir viel für unseren eigenen Markt und bieten dem Kunden ganz neue Perspektiven.

Und dann gibt es die Kunden, die international unterwegs sind und bisher nur mit uns im DACH-Markt gearbeitet haben. Für sie können wir mit Hilfe des Netzwerks Kampagnen über Länder hinweg europaweit oder global durchsteuern, trotzdem haben sie nur einen Ansprechpartner und die Gewährleistung, dass zwar eine Leitidee übertragen – aber je nach kulturellen und gesetzlichen Gegebenheiten im Markt – angepasst realisiert werden kann. Es ist also für beide Arten von Kunden ein Mehrwert vorhanden und wir als Team können qualifiziertere, kreativere Arbeit anbieten.

Wie sehr hat die Corona-Pandemie deiner Meinung nach Einfluss auf Marketing-Maßnahmen, auch in Bezug auf Events?


Rebecca Duden: Es gibt im Moment natürlich weniger klassische Events oder POS Aktionen, sondern verstärkt Digital- und Hybrid-Maßnahmen, die den Auflagen entsprechen. Wir spinnen aktuell für einen unserer Kunden eine Bandbreite an Maßnahmen, die digital anfangen und enden, Familien aber dennoch ein Live-Erlebnis und Produktinteraktion ermöglichen. Die Maßnahmen haben sich verändert, und es ist wichtig, dass der Kunde die Veränderungen spürt und mitgeht. Das bedeutet nicht, alles nur noch digital zu verpacken, denn viele Inhalte müssen insbesondere für die junge Zielgruppe und hier speziell für Kinder und Jugendliche weiterhin erlebbar bleiben – das ist aus unserer Sicht auch möglich. Es ist mehr Kreativität gefragt und ich empfehle den Kunden immer, uns jetzt nicht panisch auf rein digitale Maßnahmen zu briefen, sondern uns Spielraum zu lassen. Unsere Zielgruppe lechzt nach Live Angeboten – darauf gilt es über gut gemachte, coronakonforme Maßnahmen vorrausschauend einzugehen. 

Zur Person:


Rebecca Duden ist Geschäftsführerin der Marketing-Agentur für junge Zielgruppen und Familien We are Family, die im Januar 2021 gegründet wurde. Nach ihrer aktiven Zeit als Basketballspielerin, Trainerin und Jugendkoordinatorin, war die 37-jährige Mutter als Managing Director für Full Moon Kids & Teens und die Full Moon Activation tätig.

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Laura Fröhlich
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